Orchesterkonzert
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart

Pfingtsonntag, 9. Juni 2019, 19.30 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert füt Oboe und Orchester C-Dur KV 314

Konzert für Violine und Orchester D-Dur KV 218
Symphonie A-Dur KV 201

Mit:
Valentin Krämer, Oboe
Stanko Madic, Violine
Nürnberger Bach-Orchester
Leitung: Bernhard Buttmann

Das Pfingstkonzert ist durchaus unterschiedlichen Werken aus der Schaffenszeit des jungen Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet, die sich durch ihre Qualität Stammplätze im musikalischen Leben unserer Zeit erworben haben.

Das Oboenkonzert komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1777 für den Salzburger Oboisten Giuseppe Ferlendis. Bekannt wurde es indes durch Friedrich Ramm, dem Mannheimer Oboisten, der damit Mozarts Erfolg in Mannheim begründete. Im Konzert dominiert eine leichte transparente Orchestrierung, die den rhythmisch-prägnanten Qualitäten des Instruments im 1. Satz, der elegischen Melodiegestaltung im 2.und der heiteren lebhaften Stimmführung im 3. Satz breiten Raum lässt. Das Thema des Rondos (3. Satz) übernimmt Mozart 1781 in die Arie „Welche Wonne, welche Lust“ der „Entführung aus dem Serail“.

Das Violinkonzert D-Dur KV 218 ist das vorletzte der fünf Violinkonzerte, die Mozart 1775 in einem zeitlich eng begrenzten Schaffensprozess komponiert hat. Nur die drei letzten, darunter KV 218, haben sich allerdings auf Dauer im Konzertbetrieb durchgesetzt. Dennoch sind alle virtuos und ihm in ihrer kompositorischen Eigenart quasi zugflogen. Das D-Dur-Konzert zeigt sich mit dem Rondeau zum Schluss vom französischen galanten Stil beeinflusst. Mit einem „Füllhorn an Ideen und Spielfiguren französischer Prägung“ hat er ein unübertroffenes Werk geschaffen. Dabei sind nicht so sehr die technischen Schwierigkeiten als vielmehr die Nuanciertheit des Ausdrucks und die Klarheit und Sauberkeit des Tons zu meistern.

Die Symphonie A-Dur KV 201, entstand 1774 in Salzburg, markiert zugleich den vorläufigen Höhepunkt in Mozarts frühem symphonischen Schaffen. Zusammen mit KV 183 ist sie die früheste Symphonie, die sich nachhaltig im Konzertleben durchgesetzt hat. Das ist nicht verwunderlich, denn gemessen am damaligen Entwicklungsstand ist sie satztechnisch und motivisch sicherlich Mozarts fortschrittlichste Symphonie. In diesem viersätzigen Werk verarbeitet er Sonatensatzform und kontrapunktische Einflüsse in verhältnismäßig langen Sätzen mit abschließender Coda. Er löst sich dabei von den italienischen Vorbildern in einem Geflecht der thematischen Verwandtschaft der vier Sätze. In der instrumentalen Konzeption sorgt er durchgängig für die Emanzipation der Einzelstimmen.

 


KARTENKAUF

Der Eintrittspreis für das Konzert beträgt € 16,00 / ermäßigt € 11,00. Weitere Informationen bitte ich der Rubrik KARTENVORVERKAUF / PREISE / SITZPLAN zu entnehmen.

Karten für alle Konzerte erhalten Sie wie immer an den Vorverkaufsstellen:
i-Punkt im eckstein, Burgstr. 1-3, Tel: 0911-214 21 40
NN Ticket Corner Mauthalle, Hallplatz 2, Tel: 0911-216 22 98
Kultur Information im KunstKulturQuartier, Königstr. 93, Tel: 0911-231 40 00
und an weiteren Vorverkaufsstellen.

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn.
Wie zu den anderen Konzerten können Sie Ihre Eintrittskarten auch über das Internet bestellen unter dem Link: www.reservix.de

Das Ticket gilt auch als VGN-Fahrkarte 4 Stdn. vor der Veranstaltung bis Betriebsschluss (gesamter Verbundraum, im Schienenpersonenverkehr 2. Kl. zuschlagfreie Züge).