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DREIKÖNIGSPORTAL

 

 

Die Anbetung der Heiligen Drei Könige vor Maria mit dem Kind gab dem jüngsten der gotischen Portale seinen Namen als Dreikönigsportal. Am südlichen Querschiff wurde kurz vor dem Anbau des gotischen Ostchors mit dem Dreikönigsportal ein Zugang errichtet, der direkt zum ehemaligen Marienaltar unterhalb der Gotischen (Schatz-) Madonna führte. Im Zusammenhang mit den zahlreichen Ablassversprechen brachten Herrscher und einfache Bürger wie die Könige freiwillige Gaben dar und huldigten wie jene der Gottesmutter an ihrem Altar. Folgerichtig steht die von den Königen angebetete Maria mit dem Jesuskind (um 1330) im Zentrum der Figurenausstattung. Auch war es bis zu Karl V. üblich, dass der Kaiser, der sich in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige sah, bei seinem ersten Besuch in St. Sebald durch das Dreikönigsportal die Kirche betrat.