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In jeder Hinsicht außergewöhnlich ist die Figur der Madonna im Strahlenkranz von 1438. Sie steht am ersten nördlichen Pfeiler des Ostchors, und zwar als einzige Figur diagonal zur Achse der Kirche. Nicht nur ihre besondere Lage verschafft ihr Aufmerksamkeit, sondern auch ihre Ausdruckskraft. Ein namentlich nicht bekannter Nürnberger Künstler hat sie aus Birnbaumholz geschnitzt und reich mit Gold bemalt. Zwei Engel setzen Maria die Krone auf, zwei andere tragen sie auf einer Mondsichel in den Himmel. Strahlen umgeben sie und das Jesuskind, so als ob sie mit der Sonne bekleidet wäre, wie es in einer Vision des Johannes in Offenbarung 12 heißt. Von dem Schrein, der sie früher die meiste Zeit des Jahres umgeben hat, befinden sich noch Reste der Flügel im Germanischen Nationalmuseum.