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Vom Steinmetz Adam Kraft, dem Meister der Sandsteinbildhauerkunst stammen in St. Sebald neben einer Kreuzschleppungstafel, dem Rundbogenfries im Helena-Portal vor allem das Grabmal der Familien Schreyer und Landauer außen am Ostchor. Drei Teile aus der Passions- und Ostergeschichte stellt das Sandsteinrelief dar. 1490 beauftragten der Sebalder Kirchenpfleger Sebald Schreyer und sein Neffe Matthäus Landauer Adam Kraft, ein Gedächtnisbild aus Sandstein am Grab ihrer Familien am Sebalder Ostchor anzufertigen. Ostern 1492 hatte der Meister die Arbeit beendet. Die in der Aufsicht rechte Tafel zeigt die Kreuztragung Jesu inmitten von Soldaten und Schaulustigen, die mittlere die Grablegung Jesu durch die Frauen, Johannes, Josef von Arimatäa und Nikodemus, die linke den Auferstandenen mit seiner Siegesfahne. Am rechten Rand der mittleren Tafel stehen zwei Männer mit den Marterwerkzeugen, die in der mittelalterlichen Frömmigkeit als so genannte Waffen Christi verstanden wurden, mit denen er den Tod besiegt hatte. Die beiden Gestalten wurden immer wieder mit Sebald Schreyer und Adam Kraft identifiziert, ohne dass sich das beweisen ließe.