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Nach der Reformation nicht mehr ganz vollständig präsentiert sich der Altaraufsatz am Petersaltar von 1477. Deutlich erkennbar fehlt in den Händen der beiden Engel über dem Kopf des Petrus ein Gegenstand. Zwar verlief die Reformation in Nürnberg geordnet und ohne Bildersturm, aus älteren Darstellungen geht aber hervor, dass aus den Händen der Engel die Tiara entfernt wurde, die Krone des Papstes, nachdem die Reichsstadt Nürnberg sich im Jahr 1525 endgültig von Rom abgewandt hatte und lutherisch geworden war. Den Aufsatz für den Petersaltar, der bis heute zu sehen ist, stiftete Nikolaus Topler. Die Figuren wurden in der Werkstatt des „Meisters des Zwickauer Hochaltars“ gestiftet. Die Malereien auf den Flügeln zeigen Szenen aus dem Leben des Apostels und stammen aus dem Umkreis der Werkstatt von Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers. Seit 2004 steht der Petersaltar wieder an seiner ursprünglichen Stelle am Haupt des Ostchors, nachdem er wegen der Kriegszerstörungen ab 1946 zwischenzeitlich im Westchor aufgestellt wurde.