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Gegenüber auf der nördlichen Seite der Kirche befindet sich das Marienportal von 1320 mit Szenen aus der Marienlegende der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine. In zwei „Etagen“ erscheinen drei Szenen: Der Legende zufolge wünschte sich Maria, inmitten der Apostel zu sterben, die daraufhin teilweise auf Wolken kamen. Im Marienportal wird Marias Seele gleichsam als ihre Miniaturausgabe von Christus aufgenommen. Die Begräbnislegende variiert das Motiv der Ekklesia und Synagoga (Kirche und Synagoge), wobei Maria die die dem Judentum überlegene Kirche verkörpert. Ihr zufolge wollte sich der Hohepriester am Sarg Marias vergreifen, wurde dabei verkrüppelt und erblindete. Mit anderen, ebenfalls erblindeten Juden wurde er erst auf ein zweimaliges Bekenntnis zu Christus von den Qualen erlöst. Die Spitze des Bogenfelds zeigt die Krönung Marias im Himmel.