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Erst 1663 kamen die Figuren des Gekreuzigten, der Schmerzensmutter Maria und des Lieblingsjüngers Johannes von Veit Stoß aus der Frauenkirche in die Sebalduskirche. Seitdem bilden sie zusammen die Kreuzigungsgruppe über dem ehemaligen Hauptaltar.

Während die bemalten Figuren der Maria und des Johannes in den Jahren 1507/1508 entstanden, ist die Darstellung des gekreuzigten Jesus deutlich jünger. Erst Anfang des 20. Jahrhundert wurde deutlich, dass der Kruzifix ebenfalls von Veit Stoß stammte. Als seinerzeit die Sebalduskirche restauriert wurde, fand sich im Inneren eine Urkunde mit dem Hinweis auf den Stifter Niklas Wickel, das Stiftungsjahr 1520 und auf den Künstler Veit Stoß. Alle drei Lindenholzfiguren hat Stoß äußerst dramatisch angelegt. Die Seitenwunde zeigt, dass der Gekreuzigte bereits tot ist, seine Gesichtszüge spiegeln noch die Qualen wider. Marias Hände zeigen dieselbe Spannung zwischen Schmerz und Erlösung. Johannes weint zwar, hält jedoch sein Evangelium vertrauensvoll vor sich.