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1988 bis 1991 gestaltete der Nürnberger Bildhauer Heinz Heiber (1928–2003) zunächst das nordwestliche, ursprünglich leere romanische Bogenfeld und dann auch die Türen selbst. Er nahm das klassische mittelalterliche Portalmotiv des Weltgerichts auf und setzte es mit zeitgenössischen Ausdrucksformen um. Im Unterschied zu klassischen Darstellungen mit dem Weltenrichter Christus bildet seine Werkgruppe ab, wie Christus bei seiner Ankunft sämtliche Grenzen überwindet. Er durchbricht den Türstock und stürzt dem Tod entgegen. Dessen Handlanger, die vier apokalyptischen Reiter, die alles unter sich begraben, verweisen einerseits auf seine Erfahrungen in Krieg, Gefangenschaft und Vertreibung, andererseits auf die berühmte Darstellung Albrecht Dürers, der in St. Sebald getauft wurde, geheiratet hat und in die Kirche gegangen ist.