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Am ersten südlichen Pfeiler des Ostchors befindet sich eine Madonna, die früher als Patronin oberhalb des ehemaligen Marienaltars aufgestellt war. Sie zeigt Einflüsse der französischen Gotik, wie sie am böhmischen Hof Kaiser Karls IV. gepflegt wurde. Sein Sohn Wenzel, der 1361 in St. Sebald getauft wurde, ließ sie zum „Schönen Stil“ weiterentwickeln. Während die Marienfigur um 1380 aus Stein gemeißelt wurde, ist das Kind auf ihren Armen aus Holz. Es hat um das Jahr 1500 wohl eine ältere Darstellung ersetzt. Deutlich erkennbar sind die gekreuzten Beine, mit denen die Darstellung schon auf den Tod Jesu am Kreuz hinweist. Zugleich trägt er einen Granatapfel, zugleich das Symbol für die verbotene Frucht, von der Adam und Eva im Paradies gegessen haben, wie 1. Mose 3 erzählt, und die mit dem Reichsapfel ausgedrückte Herrscherwürde.