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Nur auf den ersten Blick und von vorne harmlos erscheint die Figur des „Fürst der Welt“ um 1330. Auf den zweiten und von hinten enthüllt er die Doppelbödigkeit des Lebens. Von vorne präsentiert er sich als Verführer, die Linke zum Meineid erhoben. Durch und durch von Schlangen und Kröten zerfressen und verrottet ist jedoch seine Kehrseite. So führt er den Gläubigen die dunklen Seiten der Welt und ihrer Reize vor Augen, mahnt sie dazu, genau hinzuschauen und die Folgen des eigenen Verhaltens zu bedenken. Ähnlich wie bei anderen Darstellungen in Freiburg und Straßburg stand der „Fürst der Welt“ ursprünglich im Zusammenhang mit den fünf klugen und fünf törichten Jungfrauen nach dem Gleichnis aus Matthäus 25 außen neben dem Brautportal. Zum Schutz vor Verwitterung befindet er sich nun im Inneren der Kirche.