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Besonders aussdrucksstark ist die farblich naturbelassene Figur des Apostels Andreas von Veit Stoß an der nördlichen Ostchorwand. Veit Stoß hat den Apostel Andreas wohl kurz nach seiner Haft und Brandmarkung als Urkundenfälscher um 1506 aus Lindenholz geschnitzt. Ursprünglich hatte ihn Endres II. oder III. Tucher als seinen Namenspatron für einen Standort im Karthäuserkloster (heute Germanisches Nationalmuseum) gestiftet. Vielleicht lässt sich der Apostel Andreas sogar als besonders persönliches Werk verstehen. Seine Standhaftigkeit war legendär, und so konnte die Andreaslegende auch Stoß in der Zeit seiner als ungerechtfertigt empfundenen Haft, gesellschaftlichen Stigmatisierung und wirtschaftlichen Probleme als Vorbild dienen. Kraftvoll, ruhig und vom Leben gezeichnet hat er den Apostel dargestellt.